Bio

Thomas Herzog ist seit 2014 Ballett-Dirigent am Theater Basel, wo er mit Choreografen wie Stephan Thoss, Johan Inger, Stijn Celis, Pontus Lidberg, Alejandro Cerrudo oder Richard Wherlock eng zusammenarbeitete und bereits in über einem Dutzend Produktionen am Dirigentenpult stand. 2019/20 konnte er seine Debuts mit der Staatskapelle Dresden, der Opéra National du Rhin und mit der Ungarischen Staatsoper realisieren. Seit über 10 Jahren ist er als regelmässiger Gastdirigent mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Orquesta Filarmónica de Montevideo, und den Sinfonieorchestern in Miskolc, Szeged und Szombathely in Ungarn verbunden.

Wiedereinladungen führten ihn u.a. zum Ungarischen Rundfunkorchester Budapest, zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Berner Symphonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, zur Zuger Sinfonietta, der Staatsphilharmonie Cluj, zum Cyprus Symphony Orchestra, zum Orquesta Sinfónica de Asunción, ans Opernhaus Kairo, zur Zuglói Filharmónia Budapest oder zu den Philharmonikern in Györ und Pécs.

Als Gastdirigent trat er u.a. auch am Saarländischen Staatstheater, mit dem Brandenburgischen Staatsorchester, den Augsburger Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonie Baden-Baden, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem Sinfonieorchester der Balearen, dem Sinfonieorchester Biel, dem Nationalorchester von Ecuador, dem Orquesta Sinfonica Provincial de Bahía Blanca, oder der Mazedonischen Philharmonie in Skopje auf.

Sein Repertoire umfasst im Ballettbereich Klassiker wie Schwanensee, Nussknacker oder Giselle ebenso wie zeitgenössische Tanzabende. Als Operndirigent leitete er die Schweizer Erstaufführung von Bellinis Bianca e Fernando bei der Opera St. Moritz 2016 und im Jahr zuvor die Ungarische Erstaufführung von Gounods Faust in der damals neu herausgebrachten ungekürzten, kritischen Ausgabe von Bärenreiter. Schon 2008 hatte er am Theater Basel die musikalische Leitung des Zarzuela-Abends ¡Pasión! von Calixto Bieito inne. Im Konzertbereich widmet er sich mit Vorliebe spanischen und französischen Komponisten sowie neuer Musik und im Besonderen auch Vermittlungsprojekten. Seine Diskographie umfasst ein Zarzuela-Album (Genuin, 2006) und die Ersteinspielung von Marius Felix Langes Singspiel Millistrade (SOB/Sony, 2015). 1997 gewann er als Komponist den 1. Preis beim "Concours de jeunes compositeurs" des Orchestre de Chambre de Lausanne. Sowohl mit dem Sinfonieorchester Basel als auch mit dem Kammerorchester Basel hat Thomas Herzog seit 2010 zahlreiche Projekte realisiert. Am Pult des Basler Festival Orchesters leitete er während 17 Jahren das traditionelle Basler Silvesterkonzert.